Buchzitate und Textpassagen

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    • Reden ist nicht so mein Ding, ich habe immer den Eindruck, die Wörter entwischen mir, sie entziehen sich, zerstreuen sich, es ist keine Frage des Vokabulars oder der Begriffe, denn Wörter kenne ich zuhauf, doch sobald ich sie ausspreche, verschwimmen und zersplittern sie, deshalb vermeide ich Berichte und Vorträge, ich beschränke mich auf die Beantwortung der Fragen, die man mir stellt, den Überschuss, die Fülle der Wörter, die ich im Stillen sammle, um der Wahrheit näher zu kommen, behalte ich für mich.

      Delphine de Vigan . No & ich
      Memories are nice. But that's all they are.
      Final Fantasy X


      D:
    • Wir sind imstande, Überschallflugzeuge und Raketen ins All zu schicken, einen Verbrecher anhand eines Haars oder eines winzigen Hautpartikels zu identifizieren, eine Tomate zu züchten, die im Kühlschrank drei Monate lang völlig faltenfrei bleibt, und Milliarden von Informationen auf einem Mikrochip zu speichern. Wir sind imstande, die Leute auf der Straße sterben zu lassen.

      Delphine de Vigan . No & ich
      Memories are nice. But that's all they are.
      Final Fantasy X


      D:
    • Man sieht nur mit dem Herzen gut.
      Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

      (Antoine de Saint-Exupéry, "Der kleine Prinz")

      Es kommt eine Zeit im Leben,
      da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen.
      Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muss.
      Eine Zeit, in der man endlich für die eigenen Überzeugungen eintreten muss.

      (Sergio Bambaren, "Der träumende Delphin")

      Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen,
      wissen, wann es Abschied nehmen heißt.
      Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Weg stehen,
      was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben.

      (Sergio Bambaren, "Der träumende Delphin")

      Gerade in der größten Verzweiflung hast du die Chance,
      dein wahres Selbst zu finden.
      Genauso wie Träume lebendig werden, wenn du am wenigsten damit rechnest,
      wird es mit den Antworten auf jene Fragen sein, die du nicht lösen kannst.
      Folge deinem Instinkt wie einem Pfad der Weisheit,
      und lass Hoffnung deine Ängste vertreiben.

      (Sergio Bambaren, "Der träumende Delphin")

      Durch unsere Entscheidungen definieren wir uns selbst.
      Allein durch sie können wir unseren Worten und Träumen
      Leben und Bedeutung verleihen.
      Allein durch sie können wir aus dem, was wir sind,
      das machen, was wir sein wollen.

      (Sergio Bambaren, "Der träumende Delphin")
      Life ist not about waiting the storm to pass,
      it's absout learning to dance in the rain.

      :painy:
    • Während sie ihren Blick in den Himmel richtet und redet, zähle ich die Bierdosen, die im Unterholz liegen. Beck's gegen Heineken. Als ich bei 17:17 bin, muss ich plötzlich daran denken, wie ich mich von meiner ersten Freundin getrennt habe.

      Das war auch so ein Großereignis gewesen. Diese Trennungen sind ja alle gleich. Der einzige Unterschied war, dass es mich damals mitgenommen hat. Es war kurz nach dem Abitur. An sich war die Sache längst vorbei, aber es war, wie gesagt, meine erste Liebe, und damals wusste ich noch nicht, dass so etwas ohne großen Knall enden kann. Beziehungsweise woran genau man das merkt, wenn es so weit ist. Wir waren ein Jahr zusammen und haben uns wirklich schlimm gelangweilt. Schließlich habe ich es ihr gesagt. Dann haben wir geweint, und einen ganzen langen Tag haben wir miteinander geredet, diesen ganzen Weißt-du-noch- und Wie-wir-uns-kennengelernt-haben-Scheiß, unglaublich philosophische Dinge. Und das Komische daran ist, und darum erzähle ich das, dass nichts davon in meinem Kopf hängengeblieben ist. Nicht ein einziges Wort. Nada.

      Nur an ein winziges Detail erinnere ich mich noch. Es war ein warmer Sommerabend, ich brachte meine Freundin ein letztes Mal nach Hause, und plötzlich traten aus allen Häusern Leute auf die Terrassen und Balkone hinaus, wie auf ein geheimes Kommando. Alle gleichzeitig, alle schweigend und bedrückt, als wollten sie sich über uns lustig machen. Ich dachte zuerst, ich bilde mir das nur ein, weil schon der ganze Tag so verquer gelaufen war. Aber es war keine Einbildung. Und erst als ich zu Hause meinen Vater zusammengekrümmt vor dem Fernseher liegen fand, fiel es mir wieder ein: Es war der letzte Tag der Fußball-Weltmeisterschaft gewesen, und Deutschland hatte gegen Argentinien mit 2:3 verloren, durch Tore von Brown, Valdano und Burruchaga.

      Daran erinnere ich mich noch. Aber an die wirklich wichtigen Dinge kann ich mich nie erinnern. Im Rückblick kommen mir die Höhepunkte meines Lebens vor wie eine Reihe von Zufallsbildern. Fußballübertragungen, Tapetenmuster, Werbemelodien. Und eine kleine Entzündung auf der Oberlippe des Gegenübers erweist sich als haltbarer und beständiger als alle Liebesschwüre oder Daseinskatastrophen.

      Wolfgang Herrndorf . In Plüschgewittern; Seite 12/13
      Memories are nice. But that's all they are.
      Final Fantasy X


      D:
    • Wir hinterfragen meist nur unsere Fehler. Nie unsere Erfolge. Wenn etwas gutgeht, nehmen wir es als gottgegeben hin. Wir grämen uns, wenn wir Geld verlieren oder von der Liebe unseres Lebens verlassen werden. Doch weshalb sie bei uns bleibt, fragen wir uns ebenso selten, wie wir uns über eine bestandene Prüfung wundern. Dabei sind es meiner Meinung nach weniger die Fehler, aus denen wir Menschen lernen können, als die Erfolge, die wir nicht verdienen. Wenn wir diese nicht hinterfragen, lullen sie uns ein, machen uns selbstgefällig, und wir können sie niemals wiederholen.

      Sebastian Fitzek . Der Augensammler; Seite 55
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      Final Fantasy X


      D:
    • Seit ich klein war, hatte mein Vater mir beigebracht, dass die Welt schlecht ist. Die Welt ist schlecht, und der Mensch ist auch schlecht. Trau keinem, geh nicht mit Fremden und so weiter. Das hatten mir meine Eltern erzählt, das hatten mir meine Lehrer erzählt, und das Fernsehen erzählte es auch. Wenn man Nachrichten guckte: Der Mensch ist schlecht. Wenn man Spiegel TV guckte: Der Mensch ist schlecht. Und vielleicht stimmte das ja auch, und der Mensch war zu 99 Prozent schlecht. Aber das Seltsame war, dass Tschick und ich auf unserer Reise fast ausschließlich dem einen Prozent begegneten, das nicht schlecht war. Da klingelt man nachts um vier irgendwen aus dem Bett, weil man gar nichts von ihm will, und er ist superfreundlich und bietet auch noch seine Hilfe an. Auf so was sollte man in der Schule vielleicht auch mal hinweisen, damit man nicht völlig davon überrascht wird. Ich war jedenfalls so überrascht, dass ich nur noch rumstotterte.

      Wolfgang Herrndorf . Tschick; Seite 209
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      D:
    • Wieso hast du das Recht, mein Leben zu zerstören, wollte ich ihn fragen, und ich darf bei deinem nicht mitreden?

      Jojo Moyes . Ein ganzes halbes Jahr; S. 511


      Ich bin nichts Besonderes, gewiss nicht. Ich bin ein gewöhnlicher Mann mit gewöhnlichen Gedanken, und ich habe ein ganz gewöhnliches Leben geführt. Mir wurden keine Denkmäler gesetzt, und mein Name wird bald vergessen sein, doch ich habe jemanden geliebt, mit Herz und Seele, und das war mir immer genug.

      Nicholas Sparks . Wie ein einziger Tag; S. 10
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      D:
    • Aber wenn du mich zähmst, wird mein Leben wie durchsonnt sein. Ich werde den Klang deines Schrittes kennen, der sich von allen anderen unterscheidet.

      und:

      Das, worauf es im Leben ankommt, können wir nicht voraussehen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet.

      beides aus:
      Antoine de Saint-Exupéry . Der kleine Prinz
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      D:
    • "Natürlich passiert es in deinem Kopf, aber warum um alles in der Welt sollte das bedeuten, dass es nicht wirklich ist?"
      - Albus Dumbledore aus Harry Potter...ich denke, er sagt das im Halbblutprinzen, aber sicher weiß ich es leider nicht mehr.
      Das Leben ist schön.
      Und ist es mal nicht schön, dann mach ichs mir halt schön.
      Und wenn das nicht hilft, dann red ichs mir halt schön.

      :)
    • "Aber man kann aus allem eine Zukunft bauen. Aus einem Fetzen, einem Flackern. Aus dem Wusch, weiterzugehen, langsam, einen Schritt nach dem anderen. Man kann eine anmutige Stadt aus Ruinen bauen."
      - pandemonium von Lauren Oliver, 2. Band der Amor-Triologie (ISBN 9783551313683, 1. Auflage ), S. 50, Abs.2,
      I am and always will be
      The optimist. The hoper of far-flung hopes.
      The dreamer of improbable dreams.

      The Doctor
    • Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

      Noch etwas, das man nicht vergessen sollte: Hoffnung erhält einen am Leben. Sogar wenn man tot ist, ist es das Einzige, was einen am Leben erhält.

      Seite 131, von Lauren Oliver. ISBN 9783551582317
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      The Doctor
    • " 'Eva', sagte Leienberg sanft nach einer Weile. 'Im Leben eines jeden Einzelnen gibt es Dinge, die wir lieber für uns behalten möchten. Ausnahmslos. Weil wir uns ihrer schämen vielleicht, oder aus irgendwelchen anderen Gründen. Das ist vollkommen normal. Menschlich. Aber wenn die Erinnerung an diese Dinge oder das Wissen darum beginnen, uns Schwierigkeiten zu machen, können wir sie nicht länger totschweigen, sondern müssen sie beim Namen nennen, um ihnen ihren Schrecken und damit ihre Macht über uns zu nehmen, verstehen Sie?'"

      Arno Strobel - Der Sarg Seite 111. ISBN 9783596191024, 6. Auflage
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      The optimist. The hoper of far-flung hopes.
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      The Doctor
    • Das Problem ist, die Menschen haben den Hang, genau das zu wählen, was am schlechtesten für sie ist.
      Joanne K. Rowling - Harry Potter und der Stein der Weisen, S. 215

      Deine Mutter ist gestorben, um dich zu retten. Wenn es etwas gibt, was Voldemort nicht versteht, dann ist es Liebe. Er wusste nicht, dass eine Liebe, die so mächtig ist wie die deiner Mutter zu dir, ihren Stempel hinterlässt. Keine Narbe, kein sichtbares Zeichen... so tief geliebt worden zu sein, selbst wenn der Mensch, der uns geliebt hat, nicht mehr da ist, wird uns immer ein wenig schützen.
      Joanne K. Rowling - Harry Potter und der Stein der Weisen, S. 216
      Memories are nice. But that's all they are.
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      D: