Rezepte-Allerlei! Lieblingsrezepte-Blog

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    • Silas' Remouladensauce (zu Fisch)

      hier herrschen gerade fischgelüste und so soll es morgen selbstgemacht vischfrikadellen mit pellmännern und remouladensauce geben.
      dafür habe ich heute bereits zügig eine remouladensauce zubereitet, damit sie morgen gut durchgezogen ist und die vishfrikadellen vorbereitet.


      SILAS' RAMOULADENSAUCE

      ZUTATEN
      • 100 ml ungesüßte sojamilch (es funktioniert hier ausschließlich sojamilch, da sie sojalecithine enthäl, welche für die bindung eine erhebliche rolle spielen, ein anderer pflanzendrink funktioniert meines wissens nach nicht, evtl. lupinenmilch, davon möchte ich allerdings abraten)
      • 300 ml geschmacksneutrales öl (rapsöl, sonnenblumenöl)
      • saft einer halben zitrone
      • 1 el zucker
      • 1 tl salz/pfeffer
      • 2 tl senf
      • kala namak nach geschmack
      • 4 el sojaghurt, ungesüßt
      • schuss sojasahne oder schlagfix ungesüßt
      • 1 mittelgroße zwiebel
      • 1 el kapern
      • 1 gewürzgurke
      • etwas kurkuma
      • petersilie, schnittlauch, dill, estragon und kerbel
      ZUBEREITUNG
      • in ein hohes rührgefäß die sojamilche geben, das öl und den zitronensaft, sowie senf, zucker, salz,pfeffer und kala namak (dieses mal darf ruhig etwas mehr kala namak dran, da ich nicht nur den eigeschmack der mayonnaise erreichen will, sondern auch den der normalerweise hartgekochten eier in einer remouladensauce)
      • mit einem pürierstab auf höchster stufe eine mayonnaise mixen bis die gewünschte konsistenz erreicht ist.
      • den sojaghurt unter die mayonnaise heben
      • die zwiebel schälen, die gurke in grobe würfel schneiden und zusammen mit den kapern im multizerkleinerer fein hacken. alternativ kurz im mixer mixen oder ganz altmodisch mit dem messer sehr fein hacken.
      • die feingehackten kräuter unter die mischung rühren (ich verwende hier ausschließlich getrocknete kräuter, sie ziehen genug feuchtigkeit aus der masse)
      • die masse unter die mayonnaise heben
      • über nacht durchziehen lassen und dann nochmal abschmecken mit zitrone, salz, pfeffer, senf, kala namak
      "Alle Hoffnung zu verlieren, hieße Freiheit."

      (aus "Fight Club")

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Silas ()

    • ... ich sollte erst hier lesen und dann das Nachtgewand :-D anziehen, denn jetzt wollte ich ins Bett gehen und nun habe ich Appetit, nachdem ich das noch gelesen habe..., grrrrr...
      Silas kocht aber auch einfach zuuu guuut!!!!!

      :)
    • da ich eine kleine pause brauche von der rödelei, wir noch nichts gegessen haben und das mittagessen auf dem herd steht und weil es mir gut tut, nochmal auf die schnelle mein eigenes rezept für vischfrikadellen, nachdem ich keines gefunden haben, welches zufriedenstellend wirkte oder dem nahe kommt, was ich mir vorstelle.


      VISCHFRIKADELLEN À LA SILAS


      ZUTATEN
      (für 4 große frikadellen)
      • 4 gramm naturtofu (ich kann nur den naturtofu von lidl empfehlen, der hat schon eine ziemlich zarte konsistenz)
      • 2 bis maximal 3 noriblätter, fein gemahlen oder mit etwas wasser püriert (asia shop und derzeit im lidl in der asiawoche oder in den asia abteilung des supermarktes)
      • fischgewürz (ich habe den fischwürzer von fuchs genommen)
      • prise kala namak
      • semmelbrösel nach gefühl
      • wasser
      • 4 tl no-egg eiersatz oder 2 el sojamehl
      • petersilie nach geschmack
      • 2 el öl
      • öl oder margarine zum braten
      für die panade:
      • semmelbrösel
      • salz oder fischwürzer
      • etwas mehl
      • wasser


      ZUBEREITUNG

      • den naturtofu in einer rührschüssel fein zerbröseln
      • die noriblätter fein mahlen oder mit ein wenig wasser pürieren
      • die noriblätter zu dem naturofu geben
      • semmelbösel und den ei-ersatz zu einer teigigen masse verarbeiten und zum tofu geben
      • 3 tl fischwürzer hinzugeben, das kala namal und die petersilie sowie das öl und alles zu einem feinen, aber festen teig kneten mit den händen.
      • der teig sollte klebrig sein und sich gut formen lassen, nicht zu weich.
      • sollte der teig zu trocken sein, noch einen kleinen schuss wasser hinzugeben
      • ist der teig zu feucht, etwas mehr semmelbrösel hinzufügen
      • den teig noch etwas ruhen und durchziehen lassen
      • teig zu flachen frikadellen formen, geht am besten mit feuchten händen.
      • mehl, wasser und salz oder fischwürzer zu einer glatten dickflüssigen tunke verrühren
      • in einen suppenteller semmelbrösel geben
      • die frikadellen zuerst in der mehltunke wenden und abtropfen lassen und anschließend in den semmelbrösel wälzen
      • öl oder margarine in einer pfanne erhitzen und die frikadellen darin von beiden seiten goldbraun braten


      edit:
      das rezept ist noch nicht vorbehaltlos zu empfehlen. ich habe die panade verkackt und ich muss noch schauen,wie ich den teig weniger kompakt und fluffiger hinbekomme.
      wird noch ausgetüftelt.

      die remouladensauce hingegen ist mega. mit kartoffeln ziemlich gut angekommen.


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      (aus "Fight Club")

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Silas ()

    • Erbseneintopf

      am ende des geldes ist oft immer noch viel monat da.
      uns kommen dann rezepte, die viel hergeben, mehrere tage satt machen, lecker sind und wenig kosten sehr gelegen.
      klassische eintöpfe mit hülsenfrüchten erfüllen in der regel alle diese kriterien, seien es nun linsen-, bohnen- oder erbseneintöpfe.
      für einen riesigen topf mit etwa 8 großen portionen erbseneintopf haben wir umgerechnet ca. 4 bis 5 euro bezahlt.
      da freut sich die haushaltskasse und der leere magen.



      ERBSENEINTOPF (vegan)

      ZUTATEN
      • 500 gramm getr. schälerbsen
      • 1 bund suppengemüse (lauch, knollensellerie, möhren, petersilie)
      • 2 mittelgroße zwiebeln
      • veg. schmalz (pur, ohne röstzwiebeln) oder palmin
      • ca. 500 bis 600 gramm kartoffeln, mehligkochend
      • 2 liter wasser
      • 8 tl gemüsebrühe
      • 1 gehäufter tl majoran oder mehr nach geschmack
      • salz, pfeffer
      • etwas liquid smoke (paar tropfen nach geschmack)
      • optional: räuchertofu, klein gewürfelt und/oder vegane wiener

      ZUBEREITUNG
      • das suppengemüse bis auf die petersilie klein würfeln
      • die zwiebeln würfeln
      • petersilie hacken
      • kartoffeln schälen und in würfel schneiden
      • in einem großen topf das schmalz/schmelz oder das kokosfett/palmin erhitzen und die zwiebeln darin anbraten (wer räuchertofu haben will als bauchspeckersatz, der sollte diesen bereits vor den zwiebeln in kleinen würfelchen in dem fett knusprig braten und diese dann herausnehmen und erst anschließend im gleichen fett die zwiebeln anbraten).
      • das suppengemüse, außer die petersilie zu den zwiebeln geben und kurz mitbraten.
      • mit einem liter wasser ablöschen und die schälerbsen unter rühren hinzugeben und den zweiten liter wasser hinzufügen, sowie die gemüsebrühe und das liquid smoke und den majoran.
      • das ganze aufkochen und 20 minuten köcheln lassen bei mittlerer hitze,gelegentlich umrühren.
      • nach 20 minuten die kartoffelwürfel reingeben und nochmals 40 minuten bei geringer hitze köcheln lassen, umrühren nicht vergessen, gerade im letzten drittel der zeit wichtig, wenn es andickt.
      • am ende mit salz und pfeffer abschmecken und die gehackte petersilie einrühren
      • (räuchertofu und wiener in scheiben rein,fertig)
      • schmeckt lecker mit kräftigem roggenbrot
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      (aus "Fight Club")
    • Bohnensalat "mediterran"

      ich habe viel zu viele weiße Bohnen eingeweicht.
      und weil ich so viele nicht benötigt habe für bohnensuppe, habe ich einen teil der eingweichten bohnen gesondert gekocht und gerade noch fix einen bohnensalat daraus gemacht.
      man kann ihn gut lauwarm essen, aber ich denke kalt und nach einem tag schmeckt er noch besser. gut geeignet als antipasti.

      BOHNENSALAT MEDITERRAN

      ZUTATEN

      • weiße bohnen (große dose oder getocknete, eingeweicht oder gekocht)
      • 1 dose pizzatomaten
      • 2 bis 3 zehen knoblauch, gehackt (oder nach geschmack mehr)
      • 1 zwiebel, gewürfelt oder in feinen ringen
      • 2 el olivenöl
      • 1 el tomatenmark
      • 3 el balsamico
      • 1 tl zucker
      • salz, pfeffer

      ZUBEREITUNG

      • knoblauch hacken
      • olivenöl in einer beschichteten pfanne erhitzen und die pizzatomaten zusammen mit dem knoblauch in der pfanne darin anbraten.
      • so lange anbraten bis die flüssigkeit der tomaten stark verdampft ist.
      • tomatenmark,salz, pfeffer und zucker hinzugeben.
      • den balsamico nach und nach zugeben und abschmecken
      • die bohnen hinzugeben und nochmal ca 8 minuten köcheln
      • die zwiebelringe oder gewürfelte zwiebel hinzugeben und unterrühren
      • abkühlen lassen
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      (aus "Fight Club")
    • @Silas

      Klingt wie immer sehr, sehr lecker!!!

      Hm, momentan bin ich irgendwie im Netz auf "Bowls" gestoßen, sog. "Buddha-Bowls", sprich eine Schüssel und darin kann man dann mehrere Portionen einschichten, z. B. Hirse, Salat, Gemüse, Superfood, etc.

      Kennt jemand evtl. ein gutes Rezept dazu?

      :essen
    • halte ich nicht soviel von, ist insgesamt nicht so mein ding,also dieser ganze superfood und bowl kram.
      sind halt trends und thema superfoods= geldmacherei. und ähnlich sinnfrei wie detox und basische ernährung.

      allerdings ist das hier auch ein blog für meine rezepte. :P
      da bin ich so egoistisch,dass ich ihn auch genau dafür behalten mag. :P
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      (aus "Fight Club")
    • melan schrieb:

      und eine veggy Lasagne? Hast du da nen Tipp?
      kann ich dir nachher ein paar varianten geben, je nachdem was du bevorzugst.
      klassisch mit tofu, sojahack oder grünkern oder roten linsen.
      und davon abhängig, ob sie vegan oder vegetarisch sein sollte. bei vegan würde ich noch eine entsprechende bechamelsauce haben und etwas zum überbacken.
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      (aus "Fight Club")
    • also wenn dir vegetarisch völlig reicht, dann würde ich dir für eine linsenlasagne die rote linsenbolognese empfehlen plus bechamelsauce und tatsächlich ganz normal schichten und überbacken.
      die linsenbolognese kann man auch noch gut pimpen, aber muss ja nicht. die kombi spinat und rote linsen ist recht gut oder zuchhini und kürbis oder gemüse, welches dir in der kombi zusagt mit roten linsen.

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      die will ich heute evtl. noch machen.
      geht schnell und für lasagne ist sie wirklich gut geeignet.
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      (aus "Fight Club")
    • Sach ma, eine Frage zu Deiner RoteLinsenBolognese.

      Du hast geschrieben, die Linsen kurz mit anbraten. Was bringt das? Also wenn ich Kräuter mit anbrate, entfaltet das zusätzlich Aromen etc.
      Aber bei Linsen stelle ich mir vor, dass sie ja noch total hart außen sind und da garnichts passiert. Wie ist es tatsächlich?


      ... Ach, und noch ne Fachsimpelfragerei.
      Ich probier grad Palmin zu verwenden.
      Meine Überlegungen:
      Es sind nur gesättigte Fettsäuren. Aber pflanzliche. Für mich ist das besser, weil ich tierische Fette reduzieren muss. Ob die pflanzlichen gesättigten Fettsäuren gesunder sind, weiß ich nicht. Weißt Du das vielleicht?
      Fakt ist, um bei großer Hitze zu braten muss man Fett/Öl verwenden, das raffiniert ist, sonst wird es irgendwie ungesund.
      ... Ihr sollt nicht in Gräbern wohnen, die von den Toten für die Lebenden gemacht sind. ... ~ Khalil Gibran
    • Marlie schrieb:

      ... Ach, und noch ne Fachsimpelfragerei.
      Ich probier grad Palmin zu verwenden.
      Meine Überlegungen:
      Es sind nur gesättigte Fettsäuren. Aber pflanzliche. Für mich ist das besser, weil ich tierische Fette reduzieren muss. Ob die pflanzlichen gesättigten Fettsäuren gesunder sind, weiß ich nicht. Weißt Du das vielleicht?
      Fakt ist, um bei großer Hitze zu braten muss man Fett/Öl verwenden, das raffiniert ist, sonst wird es irgendwie ungesund.
      Zu den Linsen weiß ich nix, da musste den Chef fragen.
      Aber was das Palmin angeht:

      Muss kein raffiniertes sein. Hoch erhitzbar sind unraffinierte Öle,wenn auch nich alle, und die haben bei weitem vielmehr an ungesättigten Fettsäuren. Tipp: Arganöl! Das is echt hoch erhitzbar.

      Aber muss sagen:
      Wir hatten extrem hohe Blutfettwerte und haben die in kurzer Zeit im Normbereich gehabt ohne auf gesättigt und ungesättigt zu achten.
      Wenn man das Maß an tierischem Zeug ziemlich runterfährt sparste dir da schon so sehr was ein an gesättigten (die typisch sind eben fürs tierische), dass das Öl was du verwendest den Kohl nich fett macht.

      Weißt wie ich meine?

      Statt Palmin würde ich aber auch mehr Kokosöl nehmen, weniger Kokosfett wie Palmin.
      Arganöl muss man eben vom Geschmack her mögen.
      Ansonsten tuts echt Raps- oder Sonnenblumenöl zum hoch erhitzen.
    • Marlie schrieb:

      Du hast geschrieben, die Linsen kurz mit anbraten. Was bringt das? Also wenn ich Kräuter mit anbrate, entfaltet das zusätzlich Aromen etc.
      Aber bei Linsen stelle ich mir vor, dass sie ja noch total hart außen sind und da garnichts passiert. Wie ist es tatsächlich?
      beim kuzen anbraten bilden sich erste röst-und geschmackstoffe durch die zwiebel, die linsen nehmen auch da bereits aromen an.
      rote linsen sind letztendlich nur geschälte linsen,weswegen sie auch zielich zerkochen und auch kein einweichen benötigen. sie sind also nicht rot, es handelt sich bei ihnen bspw. um geschälte braune linsen.
      durch das fehlen der schale nehmen die linsen das fett und die aromen der anderen zutaten etwas auf. sie sind viel weniger hart alsman glaubt, der kern der linse ist ja quasi "porös"

      kräuter hingegen brate ich seltenst bis nie mit. sie gehören je nach gericht erst zum ende an ein gericht, da sie beim garen an aroma verlieren und es verpufft.

      gewürze brate ich häufig allerdings bereits ganz zu beginn mit, gerade gewürze und gewürzmischungen wie kurkuma, cumin, tandoori masala, garam masala,ingwer und weitere.



      zu den ölen/fetten:

      es macht keinen unterschied ob gesättigte fettäuren tierischen oder pflanzflichen ursprungs sind. ungesättigte fettsäuren sind ungesättigte fettsäuren.
      aber wie jake schon schrieb, würde auch ich sagen, es macht am meisten sinn den konsum von tierischen produkten stark zu reduzieren. das heißt nicht unbedingt garnichts mehr, aber den konsum eben stark verringern und vielleicht alternativen finden. die fette welche du beim braten oderanderweitig in der küche verwendest, machen einen bruchteil aus.

      raffiniert/unraffifiniert, hohe erhitzbarkeit und gesund/ungesund:
      ich bin etwas irritiert, aber nicht krumm nehmen.
      raffinierte öle sind industriell extrem stark verarbeitet und enthalten so gut wie keine nährstoffe mehr.
      diese fette bestehen AUFGRUND dieser starken verarbeitung fast ausschließlich aus gesättigten fettsäuren, da alles andere, inklusive nährstoffe bei der herstellung vernichtet wurde.

      raffinierte öle würde ich versuchen zu meiden soweit wie möglich.
      ich würde dir da auch, wenn auch etwas teurer, kokosöl statt palmin empfehlen.
      das ist hoch erhitzbar, aber unraffiniert,aber enthält auch kaum ungesättigte fettsäuren.

      mit anderen pflanzlichen ölen fährst du kostenpunktmäßig, erhitzbarkeitsmäßig und was die fettsäuren angeht aber an sich besser.

      oft kann man nicht wirklich alles haben.
      und wenn die blutfette im vordergrund stehen,dann würde ich nicht beim öl ansetzen sondern bei milch/milchprodukten, fleisch (auch geflügel) und eiern.

      vielleicht hilft dir das etwas.

      musst halt auch abwägen, wie oft du nun tatsächlich bei so hohen temperaturen brätst und ob das dann überhaupt ins gewicht fällt. dann würde das würfelchen palmin da doch eh keinen unterschied machen. die dosis macht das gift (wobei du mit kokosöl ja eine alternative hättest) die unraffiniert ist.:-D
      "Alle Hoffnung zu verlieren, hieße Freiheit."

      (aus "Fight Club")
    • Danke. Das sind gute Infos.
      Dachte ich´s mir doch, das Palmin nicht unbedingt gesund ist. Wurde hier angeschleppt... hihi. Aber ich verwende viele verschiedene Öle, uns sonst alles pflanzlich und gesund.

      Und kennst Du Dich zufällig auch damit aus, Silas, welche Gemüse viel Eiweiß enthalten? Nüsse, Linsen, Möhren, soweit bin ich schon.
      ... Ihr sollt nicht in Gräbern wohnen, die von den Toten für die Lebenden gemacht sind. ... ~ Khalil Gibran
    • einen hohen gehalt an pflanzlichen proteinen findest du in sämtlichen hülsenfrüchten (inklusive soja was aber nicht jedem schmeckt), in quinoa, brokkoli und in nüssen und saaten. einen besonders hohen gehalt haben bohnen.
      ich wrde bei hülsenfrüchten immer die getocknete variante bevorzugen, als die dosenvariante.
      möhren haben einen sehr geringen proteingehalt, bei brokkoli ist der wert bspw. 1,5 mal höher.

      bei hülsenfrüchten wie roten linsen (umbei dem beispiel zu bleiben) liegt der gehalt bereits bei 25% und bei kichererbsen sind es ca. 20%. bohnen kommen auch in verschiedenen varianten mit etwa 20% daher.
      alles proteinbomben. sie sollten da als pflanzliche vesorger an erster stelle stehen.

      nüsse und saaten würde ich in kleinen mengen verzehren. sie haben viele gute inhaltsstoffe und sind auch eiweissreich, aber auch sehr gehaltvoll. lieber in kleinen mengen genießen.

      sie liefern allerdings auch wichtiges eisen (gerade linsen). wenn man auf tierliche produkte verzichtet sollte man auch die eisenzufuhr gewährleisten. allerdings ist die verwertbarkeit und aufschlüsselung pflanzlichen eisens geringer und sollte zur besseren aufschlüsselung in kombination mit vitamin c erfolgen.
      aber zurück zu den proteinen.

      der körper benötigt weitaus weniger an proteinen als es nun jahrelang gehyped wude.
      natürlich benötigt er welche, aber sie machen zusammen mit den fetten den geringsten teil des bedarfes aus.
      mittlerweile geht der hype zurück und die verteufelung von kohlehydaten nimmt ab.

      ich weiß nicht, welches ziel du verfolgst und woher das protein derzeit stammt, aber wenn du tieische fette reduzieren willst, dann gehe ich davon aus,dass auch die proteine durch tieriches geliefert wird?

      du könntest mit bspw. den oben genannten lebensmitteln den konsum tierlicher proteine und fette reduzieren.
      und wäst dennoch gut versorgt.

      würdest du auf sämliche tierlichen stoffe verzichgten,so müsstest du noch etwas mehr auf die zusammensetzung achten für eine gute versorgung.

      wenn es um gewichtsabnahme geht, dann würde ich low carb, atkins, paleo und dergleichen in den wind schießen und versuchen ausgewogenheit zu finden in der versorgung, da bei den genannten nicht gegeben sind.

      wenn du das ldl - cholesterin, blutfette, blutzucker und leberwerte verbessern willst würde ich auch fettärmer, wenig tierliches und viel obst und gemüse, viel rohkost, getreide etc. zu mir nehmen.
      bei diabetes bspw. sagt man mittlerweile auch, dass die zufuhr von kohlehydaten nicht das ausschlaggebnedste problem ist, es sind die fette,allem voran die gesättigten fette.

      hoffe,ich konnte helfen.
      "Alle Hoffnung zu verlieren, hieße Freiheit."

      (aus "Fight Club")
    • Marlie schrieb:

      Ich stelle meine Ernährung schon länger auf meine Erkrankungen um, sprich zur Gesundung. Bin nicht vegetarisch.
      vegetarische ernährung oder vegane ist ja auch kein muss.
      es kommt halt daauf an, womit du dich am wohlsten fühlst und welchen zweck du verfolgst.
      ein kompletter verzicht ist nicht jedermanns sache und auch hier gab es in letzter zeit mal "tierische ausrutscher" (ach leute, als ob ihr mich so einfach verarschen könntet, hm? @Jake @Ezra)

      wir ahsen derzeit auch ganz schön rum ernährungstechnisch, aber ich denke gegen frühjahr und sommer wird es wieder einfacher. man kann mit ernährungsumstellung viel reissen, aber leider auch nicht alles.

      ursprünglich waren/sind es psychische gründe gewesen.
      hat aber andere positive auswirkungen gehabt:

      gewichtsabnahme (stagniert derzeit etwas, bzw. haben leicht zugelegt jetzt im winter), diabetes super eingestellt, schmerzsyndrom im griff, magen-darmprobleme komplett verschwunden (in form von reflux und probleme mit milchprodukten), leberwerte wieder normal und die leberverfettung ist fast verschwunden, hdl und ldl werte normal, blutfette normal.

      ist kein allheilmittel,aber kann ein guter schritt sein.
      "Alle Hoffnung zu verlieren, hieße Freiheit."

      (aus "Fight Club")